© Warum ein Backup
Daten weg, was nun? Warum ein Backup allein noch keine Sicherheit bedeutet
Ein falscher Klick, eine defekte Festplatte oder ein Cyberangriff können reichen: Plötzlich fehlen Dokumente, E-Mails oder wichtige Kundendaten. Viele Unternehmen gehen davon aus, dass sie vorbereitet sind, weil irgendwo eine Datensicherung läuft.
Entscheidend ist aber nicht nur, dass Daten gesichert werden. Wichtig ist, welche Daten erfasst werden, wo die Sicherung liegt und ob sie im Ernstfall tatsächlich wiederhergestellt werden kann.
Welche Daten müssen Unternehmen sichern?
Unternehmensdaten liegen heute an vielen Stellen: auf PCs, Notebooks, Servern, Netzlaufwerken und in Cloud-Diensten wie Microsoft 365. Deshalb sollte zuerst geklärt werden, welche Daten für den täglichen Betrieb wirklich wichtig sind.
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Kunden- und Auftragsdaten
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Dokumente und Projektordner
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E-Mails und Kalender
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Buchhaltungs- und Verwaltungsdaten
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Datenbanken und Fachanwendungen
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Server- und Systemeinstellungen
Die wichtigste Frage: Welche Daten und Systeme müssen nach einem Ausfall zuerst wieder verfügbar sein?
Warum eine einzelne Sicherung nicht reicht
Problematisch wird es, wenn Originaldaten und Backup dauerhaft im selben Netzwerk liegen. Schadsoftware kann dann unter Umständen nicht nur die Arbeitsplätze, sondern auch erreichbare Sicherungen verschlüsseln.
Auch Schäden durch Feuer, Wasser, Überspannung oder Diebstahl können mehrere Systeme gleichzeitig treffen. Deshalb ist eine Kombination verschiedener Sicherungen sinnvoll – beispielsweise lokal und zusätzlich an einem getrennten Speicherort.
NAS, Server oder Cloud?
Welche Lösung passt, hängt von der vorhandenen IT ab. Ein NAS kann Teil einer Datensicherung sein, ist aber allein noch kein Backup-Konzept. Cloud-Sicherungen bieten einen zusätzlichen externen Speicherort, müssen aber hinsichtlich Datenschutz, Datenmenge und Wiederherstellungsdauer sinnvoll geplant werden.
Auch Daten aus Microsoft 365 sollten in die Backup-Planung einbezogen werden. Nur weil Dateien oder E-Mails in der Cloud liegen, sollte nicht automatisch davon ausgegangen werden, dass für jeden Ausfall eine passende Wiederherstellung vorhanden ist.
Was passiert bei Ransomware?
Bei einem Ransomware-Angriff können Daten verschlüsselt und ganze Arbeitsplätze oder Server unbrauchbar werden. Ein sauberes Backup ermöglicht es, Daten nach der Bereinigung wiederherzustellen – vorausgesetzt, die Sicherung selbst wurde nicht ebenfalls getroffen.
Wichtig: Ein dauerhaft angeschlossenes Backup kann ebenfalls angegriffen werden. Sicherungen sollten deshalb vom normalen Arbeitsbetrieb getrennt und geschützt werden.
Datensicherung gehört damit zu einer umfassenden IT-Betreuung für Unternehmen und sollte nicht als einmal eingerichtete Einzelmaßnahme betrachtet werden.
Ein Backup muss sich wiederherstellen lassen
Ein grüner Status im Backup-Programm allein reicht nicht. Speicher kann voll sein, einzelne Ordner können fehlen oder Sicherungen können beschädigt sein. Deshalb sollten Unternehmen regelmäßig kontrollieren, ob ihre Daten tatsächlich wiederhergestellt werden können.
Das sollte regelmäßig geprüft werden
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Werden alle wichtigen Daten gesichert?
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Sind mehrere Sicherungsstände vorhanden?
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Sind Zugangsdaten zum Backup verfügbar?
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Lassen sich einzelne Dateien zurückspielen?
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Wie lange dauert eine Wiederherstellung?
Wie lange kann Ihr Unternehmen ohne Daten arbeiten?
Bei der Planung zählt nicht nur, ob Daten zurückkommen, sondern auch wie schnell. Für manche Unternehmen sind schon wenige Stunden Stillstand kritisch. Andere können einzelne Systeme länger ersetzen.
Deshalb sollten wichtige Systeme priorisiert werden. E-Mail, Buchhaltung, Warenwirtschaft oder zentrale Dokumente haben je nach Unternehmen eine unterschiedliche Bedeutung.
Das Thema spielt auch bei größeren Ausfällen eine Rolle. In unserem Beitrag zur Blackout-Vorsorge für Unternehmen zeigen wir, warum Datensicherung und Notfallplanung zusammengehören.
Typische Fehler bei der Datensicherung
Diese Fehler sollten Unternehmen vermeiden
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Das Backup wird eingerichtet und danach nicht mehr kontrolliert.
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Die Sicherung liegt nur auf einem dauerhaft verbundenen Laufwerk.
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Wichtige lokale Rechner werden nicht berücksichtigt.
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Es gibt nur einen einzigen Sicherungsstand.
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Niemand weiß, wie eine Wiederherstellung funktioniert.
Datensicherung mit NetCommunity
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Wir prüfen bei Unternehmen in Görlitz und der Region, wo wichtige Daten liegen, welche Sicherungen bereits vorhanden sind und wo Lücken bestehen.
Anschließend entwickeln wir eine passende Lösung aus lokalen Backups, Netzwerkspeichern, Server- oder Cloud-Sicherungen. Entscheidend ist nicht möglichst viel Technik, sondern eine Datensicherung, die im Ernstfall funktioniert.
Sie möchten Ihre bestehende Datensicherung prüfen lassen? Weitere Informationen finden Sie auch unter IT-Betreuung für Unternehmen.
Autor: Mario Förster
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